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Sonntag, 2. Dezember 2007

Bin angekommen...
...am anderen Ende der Welt...im Land der langen weissen Wolke...in meinem Traum.

Hab ich es schon realisiert? Nicht wirklich. Ich lebe ihn nicht nur, nein, ich komme mir auch vor wie in einem Traum. Freitag haben Claudia, Thomas und ich noch einen schoenen Tag in Muenchen verbracht. Wir genossen noch mal die letzten Stunden und schluckten unseren Abschiedsschmerz mit Gluehwein runter. Dann ging es los. Ich konnte es kaum erwarten, dass der Flieger in Muenchen abhob, denn nun konnte ich endlich die Eintraege meiner Freunde in meinem Tagebuch lesen. Bei Frank seinem kamen mir die Traenen vor Ruehrung. Als ich bei Fredi's Eintrag ankam, flossen die Traenen vor Lachen. Mein Tagebuch wird mir mein wichtigster Begleiter in Neuseeland sein!

Der Weiterflug von Muenchen nach Singapur und dann weiter nach Sydney war der beste Flug, den ich je hatte. Nach welchem Schema werden die Menschen zusammengesetzt? Nach Sympathie oder gleichen Interessen? Neben mir sass Werner aus Frankfurt. Wir beiden hatten die gleichen Ziele (geografisch). Fiji, Auckland. Ich erst Auckland. Er erst Fiji. Wir haben uns praechtig unterhalten. Auch Singapur warteten wir zusammen. Der Flug nach Sydney war sehr kurzweilig. Nach dem servierten Abendmahl, zu dem wir ueber den Wolken mit australischem Rotwein anstiessen, standen wir die ganze Zeit hinter unseren Sitzen, am Notausgang, zusammen mit weiteren 6 Flaschen Rotwein (kleine). Es war unglaublich, ueber Indonesien und Australien zu fliegen und sich dabei wie bei einem Apero in einer Bar zu fuehlen.
3.12.07 05:05


Montag, 3. Dezember 2007

Relaxen in Auckland...
Ich hoffe, es macht bald mal in meinem Kopf klick, dass ich endlich angekommen bin. Wird sicher noch ein paar Tage dauern. 3 Dinge sind mir sofort ins Gesicht gesprungen: die unglaublich frische Luft (komisch, trotz drueberhaengendem Ozonloch. Oder grade deswegen?), die vielen froehlich zwitschernden Voegel und die tollen Baeume.

Das Backpackerhostel (City Garden Lodge) ist grossartig. Muss mich nur noch an das Backpacken gewoehnen. In meinem Zimmer wohne ich mit Leuten aus Deutschland, Kanada und England. Und mit Herrn Jetlag. Er trieb mich heut Nacht gegen 1 Uhr aus die Federn. Obwohl ich kaum Schlaf hatte, war ich heute recht fit und habe Auckland per Fuss erkundet. Nahm die Faehre nach Devonport, um den Ausblick ueber die vielen Inseln und Halbinseln um Auckland zu geniessen. Es war sehr heiss. Da ich keinen Hut mithatte, hab ich jetzt nen kleinen Stich.

Schaffte es trotzdem noch, mir eine Telefonkarte zu kaufen. Also, meine neue Handynummer lautet: 0064210470932.

Jetzt gilt es, Sachen zu packen, da morgen meine 1. Tour startet.

Bin dann ab dem 9.12. wieder online. Jeannine.
3.12.07 05:24


Dienstag, 4. Dezember 2007

Tour "The Far North" kann beginnen...
Treffpunkt in Auckland bei Sonnenschein. Das war dann auch so ziemlich das letzte Mal, dass ich die Sonne gesehen habe. Aber eins nach dem anderen...Die Leute (10) haben echt super zueinander gepasst. Wir hatten viel viel Spass, trotz der Spassbremse namens Regen.

Haben auf dem Weg nach Taupeira Bay Essen fuer 6 Tage eingekauft (670 Dollar) und Aufgaben verteilt. Ich bin der Recycling Officer. Es haette schlimmer sein koennen: Hygiene Officer - der muss die Kloschaufel tragen.

Sobald wir alle in Reise- und Ferienstimmung waren, machte auch Frau Sonne Urlaub (aber woanders). Sie wart bis zum 4. Tag nicht mehr gesehen.

Bauten unsere Zelte auf einem Plateau am Hang auf. Abends machten wir Barbecue am Lagerfeuer - mit tollem Blick auf den Pazifik.
9.12.07 20:53


Mittwoch, 5. Dezember 2007

Whangamumu Track...
Den Gedanken, ich sei hier in den Ferien, muss ich mal ganz schnell zur Seite schieben. Unser Guide Ally hatte einen strafferen Tagesplan (als ich normalerweise). 7 Uhr aufstehen, Zelte abbauen, fruehstuecken (der Blick auf den Pazifik entschaedigte), 5 Stunden wandern in den Bay of Islands, Whangamumu Track. Mit dem 1. Schritt setzte auch der Regen ein. Dabei sollen die Bay of Islands sooo schoen sein. Ich muss daheim mal nach sonnigen Fotos googlen. So verwandelte sich die nette Kuestenwanderung mit tollen Ausblicken auf Inseln und ganz viel Meer in eine matchige Regenwaldwanderung. Knoecheltief im Schlamm. Nach einer Weile und viel Ueberwindung machte auch dies Spass.

Dieses Mal schlugen wir unsere Zelte (ja Zelte, trotz Regen, heul) im Tauringa Bay auf. Alles motzen, trotzen und Fuesse stampfen nuetzte nix. Dafuer entschaedigte das Essen. Ich war naemlich dran, die Truppe zu fuettern. Es gab herrliche Spaghetti & selbstgemachte Tomatensauce. Entweder waren alle sehr hoeflich, oder es hat ihnen sehr gut geschmeckt (oder man war sehr ausgehungert von der 5 Stunden Wanderung), jedenfalls wurde alles fein aufgegessen.
9.12.07 21:27


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