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27. - 29. Januar 2008

3 Tage Fotosafari im Kahurangi Nationalpark...
Nun denk einer an lockeren Walk durch hügeliges Gefilde mit vielen Pausen zum Verschnaufen, während ein geschäftiger Fotograf seiner Leidenschaft frönt. Falsch gedenkt. Es wurde natürlich nicht irgendein Hügel bestiegen, sondern der höchste Berg im Nationalpark: Mt. Owen. Das brauchte 2 Tage um da hochzukommen. Jeden Tag über 1'000 Höhenmeter, mit Essen, Sachen, Schlafanzug und Fotoausrüstung fuer 3 Tage auf dem Buckel. Die 1. Nacht verbrachten wir in einer kleinen 6-Betten-Hütte im Ghost-Valley. Ja, ausser uns und die Geister war wirklich keiner dort. Traumhaft. Hatten sogar Rotwein dabei. Wenn schon Rückenweh vom Schleppen, dann doch so richtig. Kochten Curry Couscous aufm Bunsenbrenner und heizten den kleinen Ofen ein. Na schöner kann man ja einen Tag in den Bergen nicht ausklingen lassen.

Es wurde nicht lang ausgeschlafen, sondern nach dem Verspeisen der Reste des Vorabends zum Frühstück, lag der eigentliche Aufstieg auf Mt. Owen vor uns. Das Ziel war der Gipfel, wo wir dann zelten werden. Füllten unsere Wasserflaschen mit Seewasser und kletterten das Karstgestein entlang. Unentwegt wurden Fotos gemacht. Ich hatte dabei keine so leichte Aufgabe...ich musste immer die leidenschaftliche Wanderin in den Fotos mimen. Dabei ist doch Posen gar nicht so meine Sache. Kamen gegen Nachmittag aufm Gipfel an, bauten das Zelt auf und genossen die Aussicht. Jeder machte Fotos. Meine sind auch nicht von schlechten Eltern, musste sogar ein Fotograf zugeben. Und manche Motive hatte ich zuerst entdeckt (muss mal gesagt sein). Gegen Abend zogen Wolken und Wind auf. Überlegten kurz, alles abzubrechen und runter ins Tal zu springen. Aber das wär eh zu spät gewesen. Wir riskierten es und blieben die Nacht aufm Gipfel. Bei 5 Grad kam ich da mit meinem Sommerschlafsack nicht weit. Gott sei Dank lag neben mir nicht nur ein Fotograf sondern auch ein Gentleman.

Die Nacht war gut überstanden und die Morgenstimmung entschädigte fuer das Frieren (also ich fror ja nicht). Der Abstieg war nicht nur landschaftlich ein Highlight, sondern auch für die Knie. Nur ein anschliessendes Bad im kalten Gebirgsbach versprach Linderung. Herrlich.
31.1.08 05:02
 


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