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30. - 31. Januar 2008

2 Tage Fotosafari im Nelson Lake Nationalpark...
Nach einer kleinen Verschnaufpause in der Zivilisation, in St. Arnaud, ging es auf die nächste Hüttenwanderung zum Lake Angelus. Wenn bisher alles super war, was ich belaufen oder bestiegen habe in Neuseeland, diese Wanderung war noch besser. Liessen uns mit dem Wassertaxi zum Ende des See Rotoiti fahren und starteten durch den tiefen Wald, einem Gebirgsbach entlang. Mittlerweile wusste ich auch schon, wann ich wie in die Kamera lächeln musste. Landschaftlich wurde vieles geboten. Die letzten 500 Höhenmeter ging es auf allen Vieren hoch. Das weckte meinen Abenteuerinstinkt. Je näher wir der Hütte kamen, desto unfreundlicher wurde das Wetter. Aber die Aussicht auf ein warmes Essen, ner heissen Tasse Tee, einem Bad unterm Wasserhahn sowie einem flauschigen Schlafplatz in der Hütte, liess uns durchhalten. Doch was war dasssssss? Die Hütte, welche 36 Betten fasste, war overcrowded. Mehr als 50 Menschen lungerten zusammengekauert herum. Ein Wirrwarr aus stinkenden Wanderschuhen, triefenden Wanderhemden, Kochgeschirr auf Bunsenbrennern und verschiedenen Sprachen (also die Deutschen sind aber auch überall!) quoll uns entgegen. Das haben wir nun wirklich nicht verdient. Zum draussen schlafen war es zu feucht und kalt. Ausserdem haben wir absichtlich das Zelt im Auto gelassen gehabt. Was blieb uns anderes übrig, als die Nacht auf unseren Isomatten unterm Küchentisch zu verbringen.

Da ich unter diesen Umständen gar keine Lust auf Ausschlafen verspürte, machten wir uns am nächsten Tag früh auf den Weg, um am nahegelegenen See Sonnenaufgangsfotos zu machen. Kehrten gegen 8 Uhr zur Hütte zurueck (als die Meute schon aufgebrochen war) und genossen in Ruhe unser Müsli mit Milchpulver. Bei strahlendem Sonnenschein, einigen Fotosessions und vielen Pausen (mit fantastischer Aussicht) bahnten wir uns den Weg zurück, ueber Mt. Roberts, zum Lake Rotoiti.
2.2.08 05:27
 


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